• Philosophie

    Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dort anzuknüpfen, wo andere Magazine an ihre Grenzen stoßen. Wir widmen uns Themen aus populärer Musik, Film, Literatur und Kunst, denen in unseren Augen gemeinhin zu wenig Beachtung widerfährt. Mehr

  • Leserstimmen

    get happy!? ist eine wahre Freude: die Begeisterung für Musik und die Lust am Schreiben, das Enzyklopädische und das Hermeneutische, das Kanonische und das Esoterische - auf diesen Seiten kommt alles zusammen. (Arne Willander)

  • Verkaufsstellen

    Wir sind ein kleines unabhängiges Magazin mit einer entsprechend kleinen Auflage. Statt im Supermarkt oder am Bahnhof ist get happy!? daher erhältlich in diversen Plattenläden in Berlin, Hamburg, München und Köln - und natürlich auch online. Mehr

  • got happy!

    Dahinter stecken immer coole Köpfe: In geschäftigen Hotellobbies, an Festivalpromenadenwände gelehnt, in spärlich beleuchteten Clubs erhascht man sie, blätternderweise. Mehr

These Magic Moments - Ben E. King, The Drifters und die goldene Ära des Brill-Building-Sounds

In seiner künstlerischen Blütezeit war Ben E. King von kühnen Architekten der Popmusik umgeben. Unter dem Dach des Brill Building und benachbarter Gebäude am Broadway residierten hunderte Musikverlage, deren Angestellte mit überbordendem Talent, idealistischem Überschwang und analytischem Blick aufs Marktgeschehen an den Hits der Zukunft feilten. Kreativteams wie Jerry Leiber & Mike Stoller, Doc Pomus & Mort Shuman, Carole King & Gerry Goffin oder Cynthia Weil & Barry Mann verfeinerten so die Rezeptur von Rock’n’Roll und Rhythm & Blues, domestizierten diese Genres aber zugleich. Kings Stimme konnte auch Profanes zum Glänzen bringen; wo sie aber auf brillantes Songwriting und ingeniöse Produktion traf wie in New York in den paar Jahren vor der „British Beat Invasion“, entstanden magische Momentaufnahmen, in denen sich der kulturelle und ethnische Reichtum der Metropole in den späten 50er und frühen 60er Jahren spiegelt.

 

Das Mädchen braucht keine Retter

A Girl Walks Home Alone at Night passt in keine Kategorie. Mit ihrem Spielfilm-Debüt hat die iranisch-amerikanische Regisseurin Ana Lily Amirpour ein Vampir-Western-Liebesfilm-Hybrid in Schwarzweiß vorgelegt, das Genre- und Gender-Erwartungen sprengt.

  • Mär 24 2015
  • Theresa Wenzel
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